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Pflegetipps & Hinweise

Auch Kunstnägel müssen gepflegt werden, um ihre Lebensdauer zu verlängern und die schöne Optik zu bewahren. Deswegen möchten wir Ihnen folgende Tipps mit auf den Weg geben:

  • Die Nagellänge sollte immer Ihren Lebensumständen angepasst werden. So ist beispielsweise PC-Arbeit mit zu langen Fingernägeln schwer zu bewältigen. Benutzen Sie Ihre Nägel nicht als Werkzeug.
  • Denken Sie daran, dass Kunstnägel bei großer Hitze schmelzen.
  • Vermeiden Sie den Kontakt der Kunstnägel mit scharfen Reinigungsmitteln. Schneiden Sie nicht die Nagelhaut!
  • Die Kunstnägel nicht schneiden oder knipsen, sonst splittert die Modellage.
  • Verwenden Sie nur acetonfreien Nagellackentferner.
  • Feilen Sie Ihre Kunstnägel ausschließlich mit speziell dafür vorgesehenen Feilen.
  • Bitte entfernen Sie Ihre Kunstnägel niemals selbst. Sie schädigen dabei Ihren Naturnagel!
  • Denken Sie an das rechtzeitige Auffüllen der Nägel nach zwei bis fünf Wochen.

 

Wie werden Acrylnägel gemacht?

Zunächst sollten Sie wissen, dass chemisch gesehen beide Nagelarten aus Acryl bestehen. Diese Tatsache führt oft zu Verwechslungen, besonders da manche Nagelstudios irreführende Bezeichnungen verwenden.

Die Masse für Kunstnägel aus Acryl ist nicht als Fertigprodukt erhältlich. Sie besteht aus einem Pulver und einer Flüssigkeit - ein Gemisch, das unmittelbar vor der Nagelmodellage angerührt wird. Nach dem Anmischen setzt der Härtungsprozess ein. Die Nageldesignerin muss die Masse daher schnell verarbeiten. Das Anmischen und die Notwendigkeit der schnellen Verarbeitung erfordern Erfahrung. 

 

Acrylnägel: Vorteile

  • Acrylnägel sind wesentlich widerstandsfähiger als Gelnägel. Insbesondere bei brüchigen Nägeln oder wenn Sie zum Nägel kauen neigen, ist diese Nagelvariante zu empfehlen.
  • Wegen des härteren Materials ist die Modellage eines dünnen Nagels möglich. Acrylnägel wirken daher natürlicher. 
  • Acrylnägel sind mit Aceton ablösbar. Verwenden Sie zum Lösen von Nagellack Produkte ohne Aceton, um die Acrylnägel nicht zu beschädigen.

Acrylnägel: Nachteile

  • Das Auftragen von Acrylnägeln ist kompliziert. Für die Heimanwendung ist dieses System daher nicht geeignet.
  • Der Geruch beim Auftragen von Acrylnägeln ist störend. Mittlerweile gibt es jedoch auch UV-härtende Liquide, welche kaum riechen.
 
 

 

 

Wie werden Gelnägel gemacht?

Das Material der Gelnägel ist ein Acrylat, das unter Lichteinfluss aushärtet. Derzeit gibt es drei Systeme auf dem Markt. Bei manchen Systemen ist ein Gel aufzutragen, bei anderen sind es zwei oder drei verschiedene Gel. Jede Schicht härtet unter einer UV-Lampe. Der fertige Nagel ist weicher als ein Acrylnagel.

Gelnägel lassen sich nicht mit Aceton auflösen. Wenn Sie diese nicht mehr tragen möchten, müssen Sie den Kunstnagel mit einer Feile von Ihrem echten Nagel abschleifen. Alternativ können Sie den Nagel regelmäßig vorne kürzen und herauswachsen lassen.

 

Gelnägel: Vorteile

  • Gelnägel sind einfacher zu modellieren, weshalb Sie sich diese Variante mit etwas Geschick auch Zuhause selbst machen können.
  • Die Kosten für das Auftragen im Nagelstudio sind geringer.
  • Der Geruch beim Auftragen ist weniger störend als bei Acrylnägeln. 

Gelnägel: Nachteile

  • Gelnägel sind oft unnatürlich dick. Beim Auswachsen wird eine Stufe zwischen Ihrem Nagel und dem Kunstnagel sichtbar.
  • Gelnägel sind nicht so stabil und widerstandsfähig wie Acrylnägel.
  • Das Entfernen ist aufwendig und stellt eine Belastung für den Naturnagel dar. Nach dem Abschleifen bleibt entweder eine dünne Schicht Kunststoff auf Ihren Nägeln haften oder Ihre eigenen Fingernägel werden beschädigt.

Achtung: Beim Tragen von Kunstnägeln ist generell Vorsicht geboten! Der echte Nagel kann abreißen, wenn Sie mit dem Kunstnagel hängen bleiben.